Vom FÜR zum MIT – Zugänge von jungen Geflüchteten in die Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit

Vom FÜR zum MIT: Junge Geflüchtete müssen jetzt Teil unserer Stadt werden – das heißt auch Teil der Berliner Jugendverbandslandschaft.
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BEDEUTUNG FÜR EINE JUGENDGERECHTE GESELLSCHAFT

Junge Geflüchtete haben wie alle jungen Menschen das Recht zur gesellschaftlichen Partizipation und konkreten Beteiligung. Jugendverbände können eine wichtige Ressource darstellen, diese Rechte geltend zu machen. Im Projekt erarbeiten Jugendverbände, wie junge Geflüchtete mehr Zugänge zu den Mitwirkungsstrukturen der Verbände erhalten können.

IDEE, ZIELE & Umsetzung

Die Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten ist für viele Jugendverbände Teil der Praxis geworden, die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Flucht Teil des jugendpolitischen Engagements. Während zunächst kurz- bis mittelfristige Angebote für junge Geflüchtete gemacht wurden, geht es nun darum, die längerfristige Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten zu fördern und ihnen einen Zugang in die aktiven Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit zu ermöglichen. Vier Jugendverbände mit ganz unterschiedlichen Hintergründen arbeiten beim Projekt mit: Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Berlin, das CVJM-Ostwerk, der Jugendbund djo-Deutscher Regenbogen Berlin, Landesverband Berlin e.V. und das Landesjugendwerk der AWO Berlin. Sie erhalten zusätzliche Ressourcen, um ihre Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten zu stärken. Sie erarbeiten und erproben gemeinsam Konzepte, die während des gesamten Projektzeitraums an weitere Jugendverbände kommuniziert und nutzbar gemacht werden.

KOOPERATION & UNTERSTÜTZUNG

Kofinanziert durch die Stiftung Demokratische Jugend

Zeitraum

März 2017–September 2019

Ort

Berlin

Träger und Kontakt

Landesjugendring Berlin e. V.
Obentrautstraße 57
10963 Berlin

Jaqueline Kauka
030 81886102
kauka@ljrberlin.de

www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de
www.ljrberlin.de